Bio

Der gebürtige Österreicher absolvierte seine gesamte musikalische Ausbildung inWien. Seine Erfahrungen, die er als Orchestermusiker bei den WienerSymphonikern sammeln konnte, prägen bis heute seine Arbeit als Dirigent.

Martin Kerschbaum begann seine Karriere als Dirigent im Jahr 2000 mit einem Konzert der Wiener Symphoniker im Wiener Konzerthaus, wobei er in der Rezension der Zeitung „Die Presse“ als Entdeckung des Abends hervorgehoben wurde. Besonders erfolgreich war sein Beitrag zum offiziellen Mozartjahr 2006 im Wiener Konzerthaus als Chefdirigent der Vienna Classical Players unter dem Motto „Mozart und die Türken“ sowie eine Doppel-CD-Einspielung von Mozarts Violinkonzerten mit dem Solisten Rainer Honeck.

Seit 2008 geht Martin Kerschbaum regelmäßig mit den K&K Philharmonikern auf Tournee nach Deutschland und Skandinavien. Im August 2009 gab er sein Debut im Rahmen eines großen Open-Air-Konzerts bei den Bregenzer Festspielen. Seitdem gastiert er fast jedes Jahr bei diesem Festival. 

2010 führte ihn eine Einladung von Maestro Wladimir Fedosejew erstmals nach Moskau, wo er das berühmte Tschaikowsky-Symphonieorchester mit Werken von Haydn und Mozart dirigierte. Eine musikalisch fruchtbare Zusammenarbeit besteht auch seit vielen Jahren mit dem Symphonie Orchester Vorarlberg – zuletzt im Mai 2017 im Rahmen des Tanztheater-Projekts Sketches  (Musik: Alfred Schnittke) im Bregenzer Festspielhaus.

Seit 2003 ist Martin Kerschbaum Chefdirigent der Vienna Classical Players. Neben Konzerten in Österreich führten ihn Tourneen mit diesem Ensemble in den letzten Jahren nach Malta, Italien, Deutschland, in die Türkei und nach Japan. Mit Gastdirigaten [AB1]  trat Martin Kerschbaum mit den verschiedensten Orchestern in Japan, Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien, Polen, Malta, San Marino, Skandinavien, Ägypten, Kasachstan sowie in der Schweiz, der Türkei und den USA auf.